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Abends gab es die Startlisten für den zweiten Renntag und wir verbrachten einen gemütlichen Abendanfang wieder in dem gleichen Gasthaus wie am Vortag. Wir marschierten nach dem Essen wieder hoch zum Start-Ziel Bereich, wo uns ein hohes Lagerfeuer und eine live Country Musik erwartete. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch kurz am Stake Out inne und naschten ein wenig von unserem guten österreichischen Marillenschnaps (in Anglerkreisen: “Die grüne Flasche” genannt), den ihr übrigens über mich beziehen könnt. Nach dem abendlichen “Hunderauslassen” musste ich mich sofort ins Bett begeben, da ich ganz schön k.o. war.
Am nächsten Morgen war mein Start nur einige Minuten später und ich war wieder voller Aufregung pünktlich dort. Chugamooc zog mich wieder den leichten Anstieg hinauf aber diesmal nur ca. 200 Meter und versuchte es dann, direkt auf die Zielspur zu wechseln. Ich lag mal wieder im Schnee und nachdem ich mich wieder aufgerappelt hatte zog ich auch gleich wieder meine Skier aus und lief hinter der Pulka her. Nach einigen Kilometern dachte ich, es ginge wieder und zog meine Ski wieder an. Chugamooc drehte sich nach einigen Metern so geschickt mitsamt der Pulka, dass sie sich total verhedderte. Bei dem Versuch sie wieder nach vorne zu stellen, krachte es im Gestänge. So zog ich also sofort die Ski wieder aus und lief die restliche Strecke bis kurz vor dem Ziel wieder zu Fuß. Ca. 500m vor dem ziel schnallte ich die Ski wieder an und sie lief ganz brav ins Ziel, wo sie natürlich von mir, wie immer, überschwenglich gelobt wurde. Es war ein hartes Stück Arbeit aber es machte trotzdem einfach nur Spass.
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