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Bericht von Bernie
Am Donnerstag abend kamen wir bei viel zu warmen Temparaturen und schon leichtem Tauwetter bei meinem ersten “Drei-Tages-Rennen” in St. Ulrich am Pillersee an. Wir waren in dem Fall: ich, Bine, Anni und Heinz (mein Vater) und einige Flaschen seines “guten” (Essigessenzartigen) Rotweins. Die Startnummernausgabe erfolgte im Vorraum der Tourismusinformation von St. Ulrich. In meiner Klasse waren gesamt 6 Starter, wovon 3 aus Deutschland. 1 Österreicher, 1 Belgier und 1 Holländer waren. Also ziemlich international. Der Trail am ersten Tag war tief und schwer. Die Strecke war leider aufgrund akuten Schneemangels verkürzt worde, was aber dem sportlichen Wettkampf keinen Abbruch tat. Vielleicht war es auch dem tiefen Schnee zu verdanken, dass ich mit meinen beiden Malamuten den Niederländer Bert Karper mit seinen Samojeden überholen konnte, da sich diese wahrscheinlich unter diesen Umständen schwerer taten. Allerdings hielt sich Bert mit seinen Samojeden tapfer hinter mir auch dann noch als Fitzi versuchte einem entgegenkommenden B-Team einen Besuch abzustatten. Zum Glück ging alles ohne irgendwelche Folgen aus. Der Musherabend fand in einem Gasthaus statt, zu dem wir mit einem Shuttle-Bus gebracht wurden. Bei Austeilung der Startlisten für den nächsten Tag stellten wir fest, dass ich auf Platz zwei hinter Petra Klank lag. Der zweite Renntag fiel auf Grund des warmen Wetters und des Schneemangels aus, so dass wir nur hoffen konnten, am Sonntag vielleicht wieder fahren zu können. Am dritten Renntag konnten wir zum Glück wieder auf den Trail gehen,wo es für kurze Zeit auch noch mal spannend wurde, da ich beim Bergaufstück noch mal etwas an Petra ranfahren konnte.Kurz darauf verschwand sie jedoch aus meinen Augen und fuhr ihrem Sieg entgegen. Ich war mit meinem zweiten Rang auch sehr zufrieden,da der Zeitunterschied auf Petra und ihre bekannt guten Samojeden nicht sehr gross war. Spannend wurde es noch zwischen Platz 3 (Karper Bert) und dem 4. Patz (Ostermann Helmut), da die beiden nach zwei Renntagen nur um 0,9 Sekunden getrennt waren. Bei der Siegehrung gabs für die Hunde einen Sack Futter einen Sack Futter und für die Musher einen Pokal. Hier sei auch zu bemerken, dass ich hier wieder mal der einzige mit zwei Hunden war.
Leider gibts von diesem Event keine Bilder. Sollte jemand welche im Archiv haben, bitte ich um Kontaktaufnahme.
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