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Bericht von Bine
Am 20.Januar 2005 fuhr ich mit Bernie gegen Mittag los Richtung St. Ullich am Pillsersee ins schöne Tirol. Ich war dort in Happy Dog gemeldet und wollte mich jeden Tag mit einem anderen Hund im Skijöring versuchen und wählte deshalb diese Klasse. Beim Wegfahren war leichter Schneefall, aber als wir in St. Ullrich ankamen, war es schn fast ein Schneesturm mit sehr nassem Schnee. Wir bauten unseren Stake Out auf und liessen die Hunde kurz heraus. Sie wollten aber sofort wieder in Ihre Boxen. Wir verbrachten den Abend im extra aufgebauten Bierzelt und freuten uns endlich unsere Freunde Fam. Biewald wieder zu treffen. Wir ratschten bis zum “Hunde rauslassen” und verschwanden dann gleich in unseren Schlafsäcken. die Nacht über hörten wir bereits den Sturm heulen und den Regen tropfen..... .....und so war es vorauszusehen, dass das Rennen für Freitag abgesagt wurde. Wir verbrachten den ganzen Tag in unserem Wohnwagen und waren nur kurz im Nassen draussen, als wir zwischendurch mit den Hunden einen Spaziergang machten. an diesem Tag fand eine Musherhochzeit eines holländischen Pärchens satt. Die Fahrt mit einigen Gespannen, die auf das Paar sternförmig zu fahren sollten war schwierig, da sehr schlechte Sichtverhältnisse herrschten. Nach einem gemütlichen Nachmittagsschläfchen bekamen wir im Wohnwagen Besuch von den Biewalds. Wir ratschten bis am späten Abend. Am nächsten Tag, Mama war mittlerweile auch eingetroffen, konnte der Start erfolgen!
Die beiden Renntage verliefen schnell und ohne nennenswerte Vorkommnisse. Um dem Musherabend mit mehreren “Nicht-Mushern” beizuwohnen, benötigte man fast einen Geldesel. 13€ für einmal Spanferkel ist sehr überteuert und so teilten wir meine Musher Portiion durch alle, die mit uns dort waren und ich aß im Wohnwagen die für mich so typischen Ravioli.
Am ersten Renntag fuhr ich mit Chugamooc die 4,5 km, die als Happy Dog ausgeschrieben waren. Es war ein Kampf schon allein bis zu diesem, von mir seit diesem Jahr als Lieblingspunkt bezeichnetem, kurzen Stop, an dem der Musher einen Schnaps und der Hund ein Schlückchen Wasser nehmen konnte. Mooci drehte immer wieder um und wollte einfach nicht allein nach vorne laufen. Sie war es bisher gewöhnt, dass auf Schnee immer Fitzi mit dabei war. Naja, als ich nach langer Überredungskunst (Mooci bleib bitte, bitte kurz nach vorne stehen) endlich den leckeren Schnaps runter gespült habe, schafften wir die restliche Strecke bis ins Ziel auch noch!!! Am sonntag startete ich mit Assi und es war auch mit ihr schwierig, dass sie allein vorne läuft. Jedoch war sie nicht so hyperdurchgedreht wie Mooci am vortag, sondern blieb im Zweifelsfall einfach neben mir!! Auch hier kamen wir wieder gut ins Ziel und Assi ließ sich sogar vom uns überholenden Bernd Sauerhöfer streicheln (hat sie übersehen!)!
Die Siegehrung war schnell geschehen und es gab als Preise diesal keine Pokale, sondern nicht übertragbare Gutscheine für die Rennteilnahme im nächsten Jahr!!!
Das Rennen am Pillersee ist mit eines der schönsten, was Trail und Landschaft anbelangt.
Jedoch wäre es für die Zukunft wünschenswert, dass die Musher und Doghandler im Vordergrund stehen und nicht die Zuschauer oder etwaige finanzielle Interessen!
Sollten bei der FISTC EM, die nächstes Jahr hier stattfinden soll, ebenfalls wieder so überteuerte Preise veranschlagt werden, so werden auf Zeit gesehen, die Musher ausbleiben werden. Also wäre Umdenken angesagt!!
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