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Skandinavien Juni 2006

Freitag 02.06.06

Wir fuhren später als geplant um 16.30 Uhr bei uns losgefahren in Richtung unserem Lieblingsland Schweden. Wir hatten Regen und nur 7,5°. Den ersten Stau hatten wir an der Umfahrung von München, war aber sehr lustig. Den ersten Stop machten wir kurz hinter Regensburg nach 277km. Es hatte schon auf 15,5° erwärmt. Um 22 Uhr haben wir dann in Weißenfels bei 12° abendgegessen und sind bei traumhaftem Wetter noch bis Recknitz durchgefahren. Wir hatten somit schon mal 935km weg. Und machten es uns um 2.38 Uhr in unserem “Wohnmobil“ bequem. In der Nacht schüttete es wie aus Kübeln, was uns aber nicht störte.

 

Samstag 03.06.06

Wir sind schon um 8 Uhr aufgestanden. Es hatte 11°und wir düsten nach einer halben Stunde Aufwachzeit los Richtung Rügen. Um 11 Uhr waren wir an der Fähre und machten nach dem Einchecken den Hafen und den Duty Free Shop unsicher. Mit km 1125 fuhren wir auf die Sassnitz auf. Wir haben uns auf der Fähre halb kaputt gelacht, wie ein Schwedenpärchen (schon gut angeheizt) ihre Bierladung auf dem Gangway verstreute und diese schnell wieder einsammelte, bevor die Fähre dann endgültig ablegte. Auf der Fähre wars ebenfalls lustig, den einige feierten die bevorstehende Fussball WM schon mal ausgelassen. Um 17.40 Uhr kamen wir im übel riechenden Trelleborg an und machten uns sofort auf den Weg im Landesinneren Richtung Norden. Um 20 Uhr erreichten wir das Laganland und schnappulierten ein leckeres Hamburgertallrik. Wir suchten einen ruhigen Schlafplatz, den wir dann auch ein einem schönen seitlichen Waldweg Richtung Bolmen fanden. Wir hatten um 21.30 Uhr noch 10° konnten jedoch das Auto nicht verlassen, da die Mücken schon sehnsüchtig auf uns warteten. Also baute ich den Skoda zum Wohnmobil um ohne die Türen zu öffnen. Man glaubt es nicht, aber es klappte ganz gut. Nach einem lecker Lapin Kulta, mit einem herrlichen Mondschein und einem äsenden Rehbock als Aussicht schliefen wir ein.

 

Sonntag 04.06.06

Bei herrlichem Sonnenschein und 15° standen wir um 8.30 Uhr auf und konnten jetzt auch das Auto verlassen, da wir leise waren und die Mücken nicht aufweckten. Wir fuhren wieder retour ins Laganland und kauften es diesmal nicht leer, da sie keine Socken für mich hatten. Wir frühstückten heiße Schokolade und frische Kanelbulle und machten uns gegen 10.40 Uhr auf den Weg über Växjö an die schwedische Ostküste, die wir diesmal als Weg in den Norden gewählt hatten. In Växjö machten wir im City Groß noch halt und frönten 2 Stunden dem Shopping (was wir daheim nie tun). Um 17.29 Uhr sahen wir unsere erste Elchkuh. Sie wurde natürlich sofort zum begehrten Fotoobjekt von uns. Wir fuhren dann über kleine Strassen bis ganz zur Küste nach Södre Finnö. Dort stellten wir unser Zelt direkt am Meer auf. Ich packte meine nagelneue Fliegenrute aus und knüpfte mal aus Spaß eine Fliege daran. Leider klappte es mit dem Werfen nicht und ich denke die Fische sind bei dem witzigen Anblick alle geflüchtet. Mama versuchte sich dann noch mit der Spinnrute aber auch sie fing leider nichts. Allerdings fand sie einen toten Schwan. In Deutschland hätte es da sofort wieder einen Auflauf von Reportern und einer gewissen Zeitung gegeben, aber die Schweden lachten nur darüber und meinten scherzhaft wir hätten ihn aus Rügen mitgebracht. Mit den 3 dazugekommenen Schweden tranken wir das eine und andere Bierchen und bevor sie dann weit nach Mitternacht nach Hause fuhren, sangen sie noch für mich die schwedische Nationalhymne und ein tolles anderes Lied. An diesem Abend haben wir statt dem erwarteten Fisch lieber Ravioli aus der Dose gegessen, die uns aber auch sehr schmeckten. Das Wetter war an diesem Tag wunderschön, warm und auf dem Tacho stand am Abend „1822 km“.

 

Montag 05.06.06

Nachdem die Sonne auf unser Zelt schien beschlossen wir aufzustehen, gemütlichem Zelt zusammenräumen, Auto wieder einladen fuhren wir um 9.45 Uhr weiter Richtung Norden. Um 11.30 nahmen wir unser „Mittags-Frühstück“ ca. 40km nach Norrköping ein. Wir wollten an diesem Tag bis Östhammar fahren, denn da gab´s noch vor einem Jahr einen Campingplatz mit Sushi Bar. Wir erreichten den Campingplatz um 18 Uhr bei km Stand 2.225 und Sonnenschein, aber frischem Wind. Wir fuhren schnell in den Ort um uns an diesem Abend noch Eier mit Reker und Muscheln braten wollten. Das Essen war lecker und wir hatten noch genug Zeit um zu angeln. Es platschte ringsum im Brackwasser und ich tippte natürlich auf Raubfisch. Aber das was Mama dann auf einen grossen Blinker fing, war unglaublich. Einen kapitalen Brachsenmilchner, der leider nicht mehr überlebensfähig war und sich dafür beim Ausnehmen über mein Knie ergoss. Eine halbe Stunde vor Mitternacht stellten wir das Angeln ein und krochen in unsere Schlafsäcke. Aufgrund des immer mehr auffrischenden Windes war uns in dieser Nacht nicht besonders warm. Natürlich durfte der tägliche Bericht ans www.deutschland-angeln.de nicht fehlen.

 

Dienstag 06.06.06

Wir standen erst um 8.45 Uhr auf und die Duschen freuten sich, uns kennenlernen zu dürfen. Wir brachen auf Richtung Mora, kauften zwischendurch noch ein Aftonbladet (schwedische Zeitung) bei dem eine Schwedenflagge anlässlich des Nationalfeiertages dabei war und erreichten gegen Abend den Campingplatz in Orsa. Wir schlugen unser Zelt in einer ganz ruhigen und einsamen Ecke auf und angelten. Gegen 23 Uhr hatte ich einen heftigen Biß auf Köderfisch, ich freute mich auf meinen ersten Zander oder einen schönen Raubfisch. Ich drillte schön vorsichtig und traute meinen Augen nicht, als der Fisch sichtbar wurde. Sah aus wie eine riiiesen Rotfeder. Sollte nun der zweite Friedfisch unnatürlich gebissen haben??? Nein es war ein Aland mit ca. 45cm. Ich hatte so einen Fisch noch nie in meinem Leben gesehen, darum hatte ich Probleme ihn zu bestimmen. Da er schön vorne gehakt war schenkte ich ihm nach einem Kuss wieder die Freiheit. Gegen 24 Uhr hatte ich noch einen zweiten Biß, und einen schönen Drill, jedoch beschloss der Fisch nach der Hälfte der Strecke auszusteigen. Wir gingen dann gegen halb eins ins Bett und froren in dieser Nacht  ziemlich, da wir durchs angeln schon ziemlich ausgekühlt waren. Das Wetter war den ganzen Tag wunderbar nur gegen abend wurde es ziemlich kalt.

 

Mittwoch 07.06.06

Bei 10° und Nieselregen krochen wir morgens aus unserem Zelt und packten in Windeseile zusammen, bevor unser Zelt richtig nass war. Wir frühstückten in der Küche des Campingplatzes und fuhren dann los Richtung Bärenpark Grönklitt. Wir erreichten ihn gegen halb zwölf und wanderten gemütlich auf den höchsten Punkt, der sich auf 571m befand und wo es herrliches Blaubeergebäck gab. Die Bären waren wirklich interessant und das Gelände riesig. Kein Vergleich mit unseren „Gefängnissen“ in den Tierparks. Wir fuhren weiter Richtung Östersund und auf dem Hoveberget auf 548m konnte ich um 18.45 das „Störsjöndjur“ mit der Kamera erwischen. Mit dem Verschwinden des Storsjöndjures kam auch die Sonne wieder zum Vorschein und wir sahen auf einer Wiese um 22.15 Uhr ca. 10km vor Norråker 2 ca. 1jährige Braunbären, die herum tollten. Ich hielt sofort das Auto an und fuhr zurück um sie Filmen oder Fotografieren zu können, aber leider sausten sie sofort in den Wald. Aber es war ein wunderbares Gefühl lebende Bären in Freiheit zu sehen. Um 22.30 Uhr kamen wir bei unserem Schlittenhundekollegen Karl-Ernst an und wir ratschten nach knapp 10 Jahren bis in die frühen Morgenstunden. Wir hatten bis zu Karl-Ernst 3.120km auf den Tacho.

 

Donnerstag 08.06.06

Nach einem schönen Frühstück gingen wir die Hunde begrüßen. Um 11.45 machten wir uns wieder auf den Weg. Wir wollten noch einen anderen „Hundekollegen“ besuchen, der seinen Lebensraum von Holland nach Schweden verlegt hat. Unter www.siberianadventures.info könnt ihr seine Umgebung bewundern und auch einen Aufenthalt buchen. Die Gegend dort ist wirklich wunderbar. Nach diesem kurzen Zwischenstop begaben wir uns wieder auf den Weg nach Norden und überfuhren gegen 13.30 Uhr die Grenze nach Lappland. Wir machten in einer kleinen Hütte an einem See bei km 3.351 Mittagspause und ärgerten uns über die vielen deutschen Urlauber, die es nicht lassen konnten, sich in der kleinen privaten Hütte mit Edding oder Messer zu verewigen. Hier eine Bitte von mir: Wenn ihr in Schweden eine Hütte benutzt, so lasst diese in dem Zustand wie sie ist, lieber schreibt ihr ins meist vorhandene Gästebuch oder legt einen Zettel hin, aber lasst diese Schmierereien!!!! Ca. 25km vor unserem Ziel Norsjö überquerten einige Rentiere die Strasse, was wir sogleich festhielten. Es war ein weißes Rentier dabei, was ja Glück bringen soll. Wir kamen um 17.45 Uhr in Norsjö am Campinplatz an, es war jedoch so kalt, dass wir beschlossen einen uns schon bekannte Platz weiter südlich aufzusuchen um unser Schlauchboot endlich zu Wasser zu lassen. Wir hatten 14° und Nieselregen und schliefen dann gegen 23 Uhr bei km 3.723 in der Nähe von Umeå.

 

Freitag 09.06.06

Durch das beruhigende Tropfen des Regens schliefen wir bis 13 Uhr und frühstückten dann lecker mit Senffisch und Rödbet und Preiselbeermarmeladebrot (nicht gemischt). Gegen 13.45 Uhr sausten wir weiter gen Süden und machten bei Stöde gegen 17Uhr die 4.000km voll. Auf einem tollen Parkplatz in der Nähe machten wir Rast und hauten uns leckere Matjesbrötchen in unsere leeren Mägen rein. Als Nachspeise gabs Rödbet.

Um 21.30 Uhr auf dem Fjell ca. 50km vor der norwegischen Grenze am Ljusnan hat Mama auf ihrer Exkursionstour des teilweise ausgetrockneten Flussbetts tatsächliche fast nen halben Elch entdeckt. Wir bauten dann gemeinsam den Kopf wieder zusammen und Mama machte allen Zahnärzten Konkurrenz indem sie schmerzfrei viele Zähne zog, die wir uns als Ketten machen lassen wollen. Um zehn fuhren wir wieder weiter und fanden mitten in den hohen Fjells einen wunderbaren Parkplatz. Wir spielten bis 1.15 Uhr Karten und tranken das ein oder andere Bierchen bis die erlaubte Menge nach Norgwegen unterschritten war....Ich habe auch eine gute Sache erfunden.  Der Kilometerstand war mittlerweile bei 4.304 gelandet.

 

Samsag 10.06.06

Um 9.45 Uhr wurden wir durch Glockengeläute geweckt... Mama hielt es für den Restalkohol aber ich sauste aus dem Auto raus und es waren tatsächlich Rentiere. Und allen voran ein WEISSES!!! Wir frühstückten ganz gemütlich nd schauten uns die weitere Strecke an. Gegen 13Uhr sahen wir wieder eine Elchkuh in Holtålen und wieder liefen Fotoapparate und Camera heiss. Gegen 15.30 Uhr nahmen wir unser Mittagessen auf dem Weg von Orkanger nach Hitra bei Tourkilometer 4.530 ein. Ich beschloss nämlcih beim Frühstück, Mama die Insel Hitra und meine bisherigen Anglerquartiere zu zeigen. Um 17.30 Uhr waren wir auf der Anlage am Knarrlagsund von Helge, dem Chef der Kasboll Boats. Die dortigen Angler beklagten sich über wenig Fisch zu ihrer Zeit. Wir fuhren dann noch unter die Krabbsundbrua und angelten dort eine Weile. Endlich hatte Mama einen tollen Biss, und sofort kam der deutsche Angeler, der dort mit seiner Frau aufgeschlagen hatte und wollte uns beiden „Dummerchen“ richtig schlau behilflich sein. Dank seinem beherzten Griff auf Mamas Angel und der komischen Drehung an der Bremse mit den Worten, ihr müsst die Bremse aufmachen, Mädels, war der Fisch auch so schnell wieder weg, wie er gekommen war. Es wäre jedoch kein Schlechter gewesen. Und wir packten schnell zusammen, bevor eine von uns beiden den Mann als Köder benutzt hätte. Wir verliessen schnell die Krabbsundbrua Richtung Bofjord und waren um 23 Ur bei Hubert mit Famile und Leuchtturm. Wir ratschten noch bis in den frühen morgen und schauten Fotos an. Das Wetter war an diesem Tag wieder herrlich und brachte bis zu 24!

 

Sonntag 11.06.06

Ziemlich spät aufgestanden und mit den „Auer´s“ super gefrühstückt. Und nach Mittag los Richtung Süden. Wir hatten Sonnenschein und 20°. Am späten Nachmittag nahmen wir ca. 50km vor Berkåk unser Mittagessen ein .Wir hatten den ganzen Tag bis zu 32,5° und sahen unseren dritten und vierten Elch und diesmal Bulle und Kuh bei km 5.545! Wir fanden einen Schlafplatz gegenüber einem See mit herrlichem Mondschein in der Nähe unseres geplanten Campinglplatzes.

 

Montag 12.06.06

Wir sind um 9 Uhr aufgewacht und haben gleich zusammengepackt, der Campingplatz war ja nicht weit weg. Wir haben das Zelt aufgestellt und sind dann gleich mal nach Bengtsfors gefahren. Dort haben wir eingekauft und Karten geschrieben, sowie in einem thailändischen Restaurant am Buffet sehr gut und günstig gegessen. Wieder zurück am Campingplatz haben wir unser Schlauchboot aufgeblasen und ich ging dann gleich mal ins Wasser was nur ca. 2cm kalt war.......Sind dann aber trotzdem noch mitm Schlauchboot rausgefahren und haben aber leider nix gefangen. Die Ruderweltmeisterschaften bei 3m/s Wind hätte ich auf jeden Fall gewonnen.. Wir angelten danach noch von unserem Steg aus, bis uns die Mücken zu lästig wurden. Wir beobachteten auch noch Rosi, Mamas Blindschleiche und meine schwarzeMamba.... Nach 23 Uhr erwartete uns noch ein wunderbarer Sonnenuntergang. Wir hatten an diesem Tag ständig 32° und strahlenden Sonnenschein.

 

Dienstag 13.06.06

An diesem Tag haben wir uns bei 33° und ca. 6m/s Wind nur gesonnt und gefaulenzt. Ich hatte Sonnenbrand an Stellen, wo ich noch nie einen hatte. Abends haben wir dann Spaghetti gegessen und uns danach wieder dem Faulenzen hingegeben. Gegen 21.45 Uhr haben wir mit dem Kartenspielen begonnen und ich habe eine leckere Korn-Cola Mischung nach der anderen i mich reingekippt. Mama hielt sich da mehr an Tequilla mit Ritual. Irgendwann sind wir dann ins Bett gekippt. In dieser Nacht hatten wir Besuch vom Fuchs, der aus unserem Zelt diverse Sachen stehlen wollte. Aber ein Schrei von mir hat ihm wohl einen extremen Schock zugefügt....

 

Mitwoch 14.06.06

Es war ein wenig bewölkt und wir fuhren erst gegen 11 Uhr mitm Schlauchboot raus. Wir hatten einige witzige Szenen mit Möwen, die uns entern wollten und Mama hatte tierisch Spaß mit mir, weil ich ab und zu den Salat zum Frühstück wieder zum Vorschein brachte....

Wir ruderten bis 17 Uhr und kamen natürlich ohne Fisch wieder rein. Wir schlürften ne Suppe und machten uns gegen 21 uhr noch auf ne kurze (5km) Wanderung, auf der uns ca. 100Mio. Mücken fressen wollten. Darum gibt’s von dieser Wanderung kaum Aufzeichnungen.Wir haben dann die Campingplatz Pferde, Ziegen und Kühe gestreichelt und naschten am Zelt dann noch von unseren Rödbet. Wir hatten den ganzen Tag ca. 33° und strahlenden Sonnenschein.

 

Donnerstag 15.06.06

Heute haben wir lange geschlafen, danach habe ich unserem Nachbarhund „Nanuk“ einem Samojedenmischling noch sein Stöckchen aus dem Wasser geholt, er hätte sonst schwimmen müssen und das Wasser war seeehr kalt. Nachdem es bei Mama im Zelt ca. 80° hatte und sie sich doch noch entschloß, rauszukrabbeln, angelten wir mit allen möglichen Ködern vom Steg aus und fuhren gegen 16 Uhr nach Bengtsfors zum Einkaufen. Wir kauften Blopdpudding. Gegen 20 Uh waren wir wieder zurück und spielten den ganzen Abend Karten. Als Schweden bei der WM gegen Paraguay 1:0 gewann hüpften wir um das Zelt mit allen unseren Schweden Fahnen. Wir schmückten Auto und Zelt mit allen Schwedenfahnen. Das Wetter war den ganzen Tag sonnig und heiß.

 

Freitag 16.06.06

Wir sind gegen 10 Uhr aufgestanden und Mama hatte eine Lach-Prüfung, da ich mir den Kakao durch die Nase wieder ausgeatmet habe..... Um 12 Uhr brachen wir zur grossen Wanderung Richtung Gustavsfors auf. Wir waren um 16.30 Uhr ziemlich k.o. wieder retour. Wir haben uns Ravioli gemach, obwohl wir in Gustavsfors beim deutschen Bäcker schon kurz eingekehrt waren. Langsam packten wir dann unsere sieben Sachen zusammen, da wir am nächsten Tag nach Norge los wollten... heute Nacht besuchte uns der Fuchs wieder....

 

Samstag 17.06.06

Wir sind um 9 Uhr aufgestanden und haben gemütlich zusammengepackt. Die Wasserlebewesen haben wir auch noch erforscht. Gegen 11.30 fuhren wir los Richtung Bengtsfors und kauften noch die restlichen Sachen ein. Dann haben wir noch lecker Schaschlik gegessen und fuhren Richtung Norwegen, aber nicht ohne noch einige leckere Lösgodis einzupacken. Wir erreichten bei km 5.752 und 14.30 die Fähre von Sund (kostenlos). Danach sausten wir noch mit der Fähre von Moss nach Horten und umgangen mit 107NOK die Maut von Oslo und Umgebung. Um 17 Uhr kamen wir in Horten von der Fähre runter. Um 18.50 machten wir die 6.000km voll, das war 130km vor Kristiansand. Der Sonnenuntergang war einfach nur spitze. Mama wurde kurz vor 22 Uhr von Schreikrämpfen geschüttelt, weil hier auf dieser Strecke nur 60 oder 70 war....

Gegen 23.15 fanden wir auf der 44 nach Flekkefjord mitten in den Bergen einen kleinen gemütlichen Rastplatz, auf dem wir die Nacht verbrachten. Das Wetter war den ganzen Tag sehr sonnig und heiß bis 34°.

 

Sonntag 18.06.06

Wir sind um 8.30 Uhr aufgestanden und gleich weiter gefahren in Richtung Egersund, wo die Fähre unserer beiden Mitangler ankommen sollte. Wir besichtigen erst mal die Stadt und stellten mit entsetzen fest, dass hier am Sonntag Tote Hose war....

Wir sahen uns das Fährterminal an und suchten uns dann einen gemütlichen Parkplatz, der zufällig am Parkplatz des Leuchtturms von Eigeroy stand. Nach 3 Stunden vorschlafens (sollte ne lange Nacht werden) machte wir uns zur Besichtigung eines der hellsten Leuchttürme Norwegens. Leider sahen wir hier „MITTEN IM NATURSCHUTZGEBIET“ Seiten von Norwegen, die ich bisher nicht kannte, und die mich total schockierten. MÜLL auf einem Großteil der Strecke und dann auch noch ein totes Schaf, das da schon ca. 1 Woche gelegen haben dürfte (habs mir natürlich aus der Nähe angeschaut, aber die Kamera nicht dabei beim klettern).

In einer netten Hamburgerbude in Egersund genehmigten wir uns am Abend noch eine leckere Portion und dann begaben wir uns zum Fährterminal, wo wir sehnsüchtig auf die Fähre warteten.

Die Fortsetzung Bericht und Fotos (Norwegen) gibts hier

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