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Bericht von Bine
Das Rennen in Bad Füssing war das zweite Wagenrennen, das Bernie mit den beiden Malamuten fuhr. Es gab für jeden Musher sowie auch für den Doghandler eine Freikarte für die Therme, was auch gerne ausgenutzt wurde. Ich begab mich an diesem Wochenende zweimal mit Fitz in eine Ausstellung und erhielt einmal Vorzüglich 2 und einmal Sehr gut 3 (er hat sich hingelegt, weil er dachte es gibt ein Leckerli...). Der Richter meinte daraufhin, ihm fehlt Ringerfahrung, worauf mein Kommentar war “Das ist ein Schlittenhund, der läuft und soll nicht rumstehen”, naja so kam also das Sehr gut 3 zustande..... Das Starterfeld war mit 99 Startern sehr gut besucht und auch viele in der Szene bekannte Namen waren dabei. In der Velo Klasse starteten tatsächlich 34 Teams. In Bernies Klasse C2 startete unter anderem Bernd Sauerhöfer, der Klasse natürlich souverän mit knapp 5 Minuten Vorsprung gewann. Gross war die Überraschung, als er auf der Startliste sah, das Frantisek Chlan direkt hinter ihm startete. Er gab alles, was zur Folge hatte, dass er gleich im Wald Helmut Ostermann mit seinen Samojeden und Marion Counz mit ihren Malamuten ohne Probleme überholte. Das Samojedengespann versuchte sich an seine Fersen zu hängen, was auch einige Zeit gelang, aber dann jedoch wieder abriss. Nach der Zielankunft, begaben Mama und ich uns in die Therme, um unsere so stark angestrengten Muskeln (beim Daumendrücken) wieder zu lockern. am Abend waren wir bei Musherabend und sahen mit Freude, dass Bernie an dritter Stelle lag. Am zweiten Tag gab Bernie wieder alles, und es war sehr ruhig auf der Strecke, weder ein Gegner von vorne noch von hinten kam in Überholnähe. Der Zieleinlauf war ebenso von Mama und meinen Anfeuerungsrufen geprägt, wie am ersten Tag. Bei der Siegerehrung gabs einen schönen Pokal für Bernie, da er seinen dritten Platz gegen Frantisek weiter absichern konnte. Auf den vor ihm liegenden Egon Dohn, von dem unser Fitzi ist, fehlte ihm gesamt nur etwas über eine Minute. Nach der ganzen Verabschiedung von allen Bekannten fuhren wir glücklich und zufrieden wieder nach Hause. Hierzu sei gesagt, dass die beiden Grönis das erste Mal auf einem Rennen dabei waren und sich tapfer (bis auf den Lautsprecher) verhalten haben.
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